Alltag und Achtsamkeit

Kleine Pausen im Alltag - jeder braucht etwas anderes

Es gibt viele gute und richtige Ratschläge, wie man ein achtsames und zufriedenes Leben führen kann. Das Problem dabei: Keiner der Autoren kennt Sie, und vieles ist einem selbst auch nicht bewusst. Ehe man den richtigen Weg für sich finden kann, der auch auf längere Sicht im hektischen Alltag mit allen möglichen Verpflichtungen wirklich funktionieren kann, sollte ein offener Blick auf die eigene Person, die Möglichkeiten, Stärken, aber auch Hindernisse und Begrenzungen -von außen wie von innen- geworfen werden. Wie oft nehmen wir uns vergeblich und immer wieder etwas vor, und wissen gar nicht so recht, warum es nicht klappt. Hier bekommen Sie den Raum und die Zeit, achtsam, das heißt aufmerksam im Augenblick ohne Bewertung, zu erkunden, was Ihnen im Weg steht und ob es überhaupt für Sie persönlich der richtige Weg ist. Neben Meditation und Yoga gibt es noch unendlich viele Möglichkeiten, achtsam im Alltag zu sein und zu sich zu finden. Keiner schreibt vor, was man dafür tun muss.

Ich möchte Sie dazu ermutigen, Ihre eigene Version von Achtsameit zu finden, passend zu Ihrem Leben, Ihrer Person und Ihrem Alltag.

Achtsamer Umgang mit sich selbst: Selbstfürsorge und Selbstliebe

Das viel kritisierte Konzept der "Selbstoptimierung" ist an sich nicht verkehrt - solange es wirklich um uns selbst geht. Problematisch wird es, wenn wir unsere eigenen Grenzen nicht achten, weil wir Konzepte, Erwartungen oder Empfehlungen mit den besten Absichten, aber ohne ausreichend genaue Betrachtung übernehmen. Dann gehen wir zu oft über unsere Möglichkeiten hinaus, das kostet Kraft und macht unzufrieden, weil wir das Ziel nicht erreichen. Das lasten wir uns selbst an, weil wir denken, nicht gut genug zu sein. Diese Frustartion erzeugt ebenso Stress wie der hohe Energieaufwand, den wir betreiben müssen, und der Wettbewerb, in den wir uns automatisch begeben. In dem Bemühen, es wie andere auch zu schaffen, verlieren wir immer mehr den Blick auf und das Gefühl für uns und berauben uns selbst der Kraft, die wir an anderer Stelle vielleicht im Alltag oder Beruf bräuchten.

Es ist mir ein Anliegen, andere Menschen dabei zu unterstützen, den Mut zu entwickeln, sich von den Erwartungen anderer, von Trends und gesellschaftlichen Mainstreams zu lösen und durch die achtsame und wertfreie Betrachtung der eigenen Person ein persönlich optimales Ziel zu entwickeln - eines, das man erreichen kann und das wirklich zufrieden stellt. Dabei entdecken Sie, wie Sie sich selbst annehmen und respektieren können, wie sie sich selbst der beste Freund, aber auch ein gesunder Kritiker sein können. Daraus ergibt sich ganz natürlich, wie Sie am besten für sich sorgen können.

 

Achtsamkeit im Alltag mit Kindern

Kinder sind das Schönste, aber auch das Anstrengendste, das das Leben nach meiner persönlichen Erfahrung zu bieten hat. Und das schließt sich für mich auch nicht aus, da ich durch die Liebe zu meinen Kindern tief mit ihnen verbunden und für sie verantwortlich bin. In dieser sich schnell wandelnden Zeit gibt es kaum Vorbilder, die man erleben kann, aber wieder sehr viele Ratschläge, Trends und Konzepte, was das Beste ist. In der Sorge um das Wohlergehen und die Zukunft der Kinder hätte man gerne einen Leitfaden, eine Richtschnur, die einem zeigt, ob das gerade in Ordnung ist. Wende ich mich aber nach außen, um den Ratschlägen von Autoren, Müttern oder völlig Fremden zu folgen, kappe ich die Verbindung zu mir selbst und meiner Intuition. 

Achtsamkeit mit Kindern heißt, zu beobachten, wie es den Kindern, mir, der Familie geht, welche Wege es gibt und die Entscheidung selbst zu treffen, wo man entlang geht. Achtsamkeit heißt auch, sich nicht von Erwartungen oder Kritik von diesem Weg abbringen zu lassen. Und es heißt, dass Eltern, Mütter und Väter, ein Recht auf ihre Gefühle haben, auf Traurigkeit und Sorge, wenn die Kinder selbständig werden, auf Wut, wenn die Kinder Grenzen austesten, auf Erschöpfung, auf Enttäuschung. 

Das Leben mit Kindern ist wundervoll, bringt Eltern aber auch an Grenzen, und die muss man nicht weglächeln, sie sind da und das ist gut so. Und Grenzen und Bedingungen sind so individuell, dass kein anderer außer uns selbst beurteilen kann, ob das der richtige Weg ist.

Das bedeutet auch, dass man Mut und Vertrauen in sich selbst aufbringen muss, um auch mal unpopuläre Entscheidungen zu treffen, weil man nicht jeden Trend mitmacht, sich bei bestimmten Aktivitäten nicht wohl fühlt oder einfach keine Event-Geburtstage machen möchte.

Ich möchte mit Ihnen Ihre Grenzen erforschen, damit Sie spüren können, wie gut und entlastend es sein kann, sich selbst zu achten und nur so weit zu gehen, wie man es selbst wirklich kann, ohne ein Stück von sich aufzugeben. So können Sie den Mut und die Motivation entwickeln, für sich und Ihre Kinder gute Entscheidungen zu treffen.

Mehrfachbelastungen als Mutter bewältigen

Unter Mehrfachbelastungen verstehe ich nicht nur die meist dabei erwähnten Bereiche Kinder/ Haushalt und Beruf. Mehrfachbelastungen können alles Mögliche sein, da die Situation, die persönlichen Voraussetzungen und Umstände sowie die Belastungsgrenze sehr individuell sind. Es gibt hochsensible Mütter, für die die Reizflut des Tages sehr kräftzwehrend ist, es gibt Kinder, die nicht schlafen oder oft krank sind, es gibt innerfamiliäre Konflikte, die Kraft kosten, zu pflegende Angehörige, Ängste, körperliche Beschwerden oder Beeinträchtigungen, alles Dinge, die den "Normalltag" einfach ein bisschen schwerer machen. Das ist das erste, was wir uns klar machen müssen: dass ich Belastung empfinden darf, auch wenn meine Nachbarin oder Kollegin das alles scheinbar mit links bewältigt - weil ich einfach so bin, wie ich bin.

Das eigentliche Problem der Mehrfachbelastung liegt in der mangelnden Anerkennung der meisten Dinge, die Mütter quasi nebenbei erledigen. Das beginnt dabei, dass die Pflege von Familienangehörigen erwartet wird, auch wenn man Beruf und Kinder hat, und geht bis dahin, dass Kinder auf wundersame Weise immer jahreszeitlich passende Kleidung in der richtigen Größe im Schrank haben. Wir Mütter sind uns selbst oft nicht darüber im Klaren, welche organisatorischen Programme ständig in unserem Hirn im Hintergrund ablaufen und für was wir zuständig oder verantwortlich sind (oder gemacht werden). Die mangelnde Wertschätzung ist die eine Sache, die andere, dass all das Zeit und Energie kostet.

Haben Sie mal eine ganz "kleinkarierte" Liste von den Dingen gemacht, die Sie so den ganzen Tag organisieren, verwalten oder durchführen, was sonst kein anderer in der Familie regelmäßig tut? Der erste Schritt, ist sich selbst klar zu machen, was wir als Mutter alles tun und können, der zweite ist, sich auch eine Wahl und Entscheidung zuzugestehen. Wenn wir als Mütter nicht dafür sorgen, dass unsere Arbeit gesehen und gewürdigt wird, wird das sonst niemand tun.

Ich ermuntere Sie, genauer hinzuschauen, was Sie alles tun und können, aber auch, ob Sie das eigentlich möchten oder es Ihnen einfach nur Kraft aussaugt. Sie dürfen und können auch hier Grenzen ziehen und für sich einstehen!

Raum für Gefühle und Bedürfnisse von Familienvätern

Über Frauen, deren Rechte und Stellung in der Gesellschaft wurde in den letzten Jahrzehnten -notwendigerweise- viel gesprochen. Männer und männliche Heranwachsende sind immer wieder mal wieder im Blick, aber im Allgemeinen besteht das Männerbild doch meist noch im Familienernährer und weltgewandten und starken Beschützer, rational und weniger hysterisch als Frauen. Das bildet gesellschaftliche Erwartungen an Erziehung und Verhalten von männlichen Nachkommen und deren späteres Auftreten in der Gemeinschaft, Familie und Ehe. Es prägt das Verhalten von Männern, die aber als Familienvätern nun anderen Entwicklungen unterworfen sind: Die Betreuung und Erziehung ist nicht mehr grundlegend Frauensache, aber Männer haben darin kaum Vorbilder und oft sogar die Erwartung des eigenen Familienvaters im Nacken. Männer sind zunehmend emotional an der Familie beteiligt, aber viele haben es nicht gelernt, diese Gefühle wahrzunehmen, einzuordnen oder sie auszuhalten. Wohin mit der überwältigenden Verantwortung, wenn das Neugeborene das erste Mal gehalten wird? Was sagt mir die Sorge, die Angst um das Wohlergehen - und darf ich das überhaupt empfinden? Was ist mit der Überforderung in der Erziehung, weil ich das Gefühl habe, nicht gehört oder ernst genommen zu werden? Die oftmals belächelte Midlife-Crisis von Männern ist meiner Beobachtung nach nicht selten Ausruck einer Überforderung mit der familiären Situation, dem Isolationsgefühl, das entsteht, wenn man "nur" der Versorger ist, oder den Folgen nicht verarbeiteter Ängste, mit dem Ergebnis einer Art Fluchtreflex.

Vielfach ziehen solche Unsicherheiten Aggression oder Strenge nach sich, die für alle Beteiligten Unruhe und Stress bedeuten, die Probleme nicht lösen und den Familienvater oft in ein gefühltes Aus katapultieren. Auch viele partnerschaftliche Konflikte haben ihren Ursprung in überdeckten Empfindungen. Der Blick auf die Sorgen und Ängste um Kinder, Ehefrau und Familie kann Angst machen und schwer zu ertragen sein, aber nur so öffnet man auch den Zugang zu dem tiefen Gefühl der Liebe. So kann Raum entstehen für gemeinsames Wachsen und Zusammengehörigkeit, statt einem Machtkampf, der meist nur ein trügerisches Sicherheitsbedürfnis befriedigen möchte. 

Es bedeutet sicherlich nicht, ein Weichei zu sein, wenn man sich den eigenen Emotionen stellt - wenn das so einfach wäre, täte es ja jeder. Ganz im Gegenteil, es erfordert Mut, Durchhaltevermögen und Stärke, aber es lohnt sich sehr, denn es bringt im Ergebnis eine ganze Menge mehr Lebensqualität, auch ganz persönlich als Mann.

Passt mein Leben zu mir?

Manchmal fühlt man sich, als hätte man irgendwie die falsche Haut an oder einen Mantel, der mal schön war, aber nicht mehr passt. Wenn die Dinge nicht so rund laufen, wir frustriert sind, weil unsere Pläne nicht aufgehen oder man sich mit einer unangenehmen Beziehung auseinandersetzt setzt, der Zyklus einen ärgert oder es gerade alles viel ist. Oft geht das wieder vorüber, aber wenn das Gefühl bleibt, immer wieder kehrt und stärker wird, dann sollte es auch beachtet werden. Dahinter kann das Bedürfnis nach Veränderung stecken, das aus irgendeinem Grund nicht zutage treten kann oder darf. Es können kleine oder große veränderungen sein, das ist persönlich ganz unterschiedlich. In jedem Fall sind solche unterdrückten Sehnsüchte und Wünsche beachtenswert - auch wenn man sie später verwirft oder ändert. Aber sie nicht ernst zu nehmen, kann krank oder unzufrieden machen oder unterschwelig Stress produzieren, der sich woanders äußert.

Ich kann Sie dabei unterstützen, hinzuschauen, was der Wusch einem mitteilen will, um eine gute, bewusste Entscheidung zu treffen, ob man dem nachgeben möchte oder sollte - oder eben auch nicht. Das kann man guten Gewissens, wenn man vorher herausgeufnden hat, was den Wunsch hindert, wovor man eigentlich Angst hat und warum man genau diesen Wunsch eigentlich hat.

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